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Die Burg Neuhaus befindet sich im Wienerwald im Ort Neuhaus, einer Katastralgemeinde von Weissenbach an der Triesting, in einem idyllisch-waldreichen Seitental, ca. gute 10 km von Berndorf entfernt in Nieder-österreich. Sie besticht durch die Besonderheit ihrer einmalig schönen Lage auf einer bewaldeten Anhöhe im Ort.
Im 13 Jh. wird die Burg das erste Mal urkundlich erwähnt. Namensgebend für die Ortschaft und die Burg ist das "novum castrum“, wie die Burg in Urkunden genannt wird, die von Heinrich von Habespach (fortan auch Heinrich von dem Newnhaus genannt) von 1246 bis 1251 wider-rechtlich auf einer Felshöhe, wo ursprünglich ein Wachturm stand, errichtet wurde.
In ihrer abwechslungsreichen Geschichte wurde die Burg mehrfach geplündert, zerstört, wieder-aufgebaut, durch Neubauten ergänzt und wieder zerstört, zuletzt gegen Ende des Zweiten Welt-krieges durch Brand.

Nachdem 1955 die russische Verwaltung auf-gehoben worden war, wurden die Kirche und der Westtrakt der Anlage zum Teil mit einfachen Mitteln wiederaufgebaut, verfiel aber allmählich im Laufe der Jahrzehnte. Der Osttrakt, 1977 von der ortsansässigen Familie Starlinger-Huemer ersteigert, wurde von dieser 1978 bis 1982 in seiner alten Form wiederhergestellt.
Der Westtrakt und die Schlosskirche gehören heute der römisch-katholischen Kirche. Die Pfarre Neuhaus hat mit mannigfaltigen Be-mühungen die Kirche, die als Pfarrkirche verwendet wird, den Pfarrhof, den Garten vor der Ostfront, der in einen Friedhof umge-wandelt wurde und die noch erhaltenen Teile der Burg in Betreuung.

Es werden von Jahr zu Jahr neue Gebäude-teile saniert, restauriert, revitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Im Norden schließt die Umfassungs-mauer den Hof ab. Die in ihrer Mitte liegende kleine Pforte war offen-sichtlich einst mit einer Zugbrücke versehen.
Hinter dem Westtrakt erstreckt sich ein nahezu quadratischer zweiter Hof, in dessen Mitte noch Mauerreste von Kelleranlagen auf einen alten Bau hinweisen.
Sie beherbergte im Laufe der Jahrhun-derte viele Geschlechter, so fast 200 Jahre lang die Inprucker, die Freiherren von Wolzogen zu Neuhaus, die Grafen Wimpffen u. v. a. m. wurde aber auch von der landesfürstlichen Verwaltung, von der Hofkammer, von den Deutschen Bundes-forsten und von der russischen Besatz-ungsmacht verwaltet, sowie von den Österreichischen Bundesforsten .Die ur-sprünglich protestantische Schlosskirche wurde später katholische Pfarrkirche. Unter anderem diente die Burg auch als Spiegelfabrik, als Lehrerbildungsanstalt, als Volksschule und als Pfarrhof.
Die Burg Neuhaus in seiner heutigen Erscheinungsform präsentiert sich als mehrteilige Schlossanlage von einer Mauer umgeben, die mit zwei Rundtürmen und zwei quadratischen Wehrtürmen verstärkt ist.

Die Einfahrt mit dem darüberliegenden Wappen der Freiherrn von Wolzogen zu Neuhaus und dem viergeschoßigen Torturm mit Pyramidendach, liegt an der zweigeschoßigen Ostseite, der als eigentliches Wohnschloss diente. Die Fenster dieses Traktes sind steingerahmt und weisen gerade Verdachungen auf.
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Durch die breite Torhalle gelangt man in den großen Hof, dessen gegenüberliegende Seite vom Gebäude der einstigen Spiegelfabrik eingenommen wird. Zwischen zwei dreigeschoßigen, etwas vorspringenden Türmen mit Pyramidendächern erstreckt sich seine ursprünglich barocke Fassade, die 1892 erneuert wurde. Zwei symmetrisch angeordnete Türen, die von Dreiecksgiebeln gekrönt sind, führen in das Innere.
Im Süden wird der Hof von der frei-stehenden Kirche zum Hl. Johannes Nepomuk, der Schlosskirche, begrenzt. Der Bau ist einschiffig, im Kern neu-gotisch, mit schönem Kreuzgewöl-be. Sie wurde ursprünglich als protes-tantisches Bethaus in den Jahren 1610 - 1612 errichtet. 

Unterhalb des Hochaltars liegt die ehe-malige Familiengruft der Errichter, der Freiherren von Wolzogen.